Aktuelles

Neue Fortbildungen im Juni: „Demokratie und Demokratiebildung“ und „Deutschland vor der Bundestagswahl“

Neue Fortbildungen im Juni: „Demokratie und Demokratiebildung“ und „Deutschland vor der Bundestagswahl“

Im Juni organisiert das Studienhaus Wiesneck gleich zwei Fortbildungen für Multiplikatoren:
Vom 7.-9. Juni wird zunächst in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der LpB Außenstelle Freiburg die Fortbildung „Demokratie und Demokratiebildung im Wandel“ stattfinden, die historische wie aktuelle Aspekte der Demokratie(-bildung) beleuchtet.
Vom 23.-24. Juni folgt die Fortbildung mit dem Thema „Deutschland vor der Bundestagswahl 2021“. Mit ausgewählten Expert*innen wird die Ausgangslage vor den Wahlen und dem Ende der Ära Merkel analysiert und diskutiert.
Die Fortbildungen richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten aus den Fachbereichen Gemeinschaftskunde, Geschichte, Wirtschaftslehre, Geographie und Ethik. Die genauen Zeitpläne, Programme und Anmeldemodalitäten finden Sie unter: https://www.wiesneck.de/lehrkraefte. Die Veranstaltungen werden Corona-bedingt erneut online stattfinden.

Kampagne Demokratiestärker*innen und digitaler Kinder- und Jugendhilfetag

Kampagne Demokratiestärker*innen und digitaler Kinder- und Jugendhilfetag

Anlässlich des 17. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages (DJHT), der vom 18.-20.05.2021 digital unter www.jugendhilfetag.de stattfindet, präsentiert die Gemeinsame Initiative der Träger Politischer Jugendbildung (GEMINI) ihre Angebote mit der Kampagne Demokratiestärker*innen. Als Mitglied der GEMINI unterstützt das Studienhaus Wiesneck die Kampagne und lädt alle Interessierten zum Mitmachen auf der Kampagnenwebseite www.demokratiestaerkerinnen.de ein. Hier können alle Interessierten der Kampagne ihr Gesicht geben und erklären, warum sie Demokratiestärker*innen sind.

Die Kampagne knüpft dabei an das Motto des 17. DJHT „Wir machen Zukunft – Jetzt!“ an. Die parlamentarische Demokratie steht aktuell vor vielfältigen Herausforderungen wie Klimawandel, Rechtspopulismus, Digitalisierung und einer globalen Pandemie. Unsere Gesellschaft braucht junge Menschen, die ihre Anliegen aktiv einbringen und Verantwortung übernehmen. Politische Jugendbildung schafft dafür notwendige Bildungs- und Begegnungsangebote. Junge Menschen können dort Gemeinschaft erfahren sowie gesellschaftliche Herausforderungen reflektieren und diskutieren. Sie entwickeln Ideen für die Zukunft und lernen ihre Standpunkte und Interessen demokratisch zu vertreten. Die Politische Jugendbildung bestärkt Jugendliche mit ihren Angeboten, als Demokratiestärker*innen aktiv zu werden und Zukunft zu machen.

Die Teilnahme am digitalen DJHT ist für die Besucher*innen kostenfrei.Die Mitarbeiter*innen der in der GEMINI aktiven Träger stehen an den drei Messetagen mit einem Video-Chat am virtuellen Messestand zur Verfügung. Die Fachmessestände sind ab 18. Mai 2021 für alle Besucher*innen zugänglich. Interessierte Besucher*innen können sich auf der Website  www.jugendhilfetag.de registrieren. Der Besuch der Fachmesse ist ohne Registrierung möglich. Für die Teilnahme an den Fachveranstaltungen ist eine Registrierung erforderlich. Die Anmeldungen können bis kurz vor Veranstaltungsbeginn vorgenommen werden.

Analysen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

Analysen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg

Wahlzeiten sind arbeitsintensive Zeiten für Wahlforscher. Als Experte für Landespolitik ist unser Institutsleiter Prof. Ulrich Eith rund um die Landtagswahlen daher besonders als Gesprächspartner gefragt.
Am 8.3.2021 diskutierte er im SWR2 Forum „Kretschmann gegen Eisenmann – Wer gewinnt die Wahl im Ländle?“ mit Rüdiger Soldt/FAZ und Uschi Strautmann/Leiterin der SWR-Landespolitik. Den Wahlabend kommentierte Prof. Eith live aus dem Landtag in Stuttgart für Regional TV Schwaben/Bodensee/Baden, den Online-Talk der Badischen Zeitung, die Stuttgarter Zeitung, den Südkurier, die Schwäbische Zeitung, die Augsburger Allgemeine, die Crossmedia-Redaktion der Mittelbadischen Presse sowie die Deutsche Presseagentur dpa. Eine Einordnung der Wahlergebnisse nahm Prof. Eith am 15.3.2021 im SWR Fernseh-Magazin Kaffee oder Tee vor.
Weitere Interviews und Hintergrundgespräche führte er u.a. mit ARTE, MDR-Kultur, Radio 21 aus Hannnover, dem Focus, der Heilbronner Stimme, dem Evangelisches Gemeindeblatt für Württemberg, mit Korrespondenten von Washington Post (USA)The Sankei Shimbun (Japan), L’Express (Frankreich), The Economist (Großbritannien), Respekt (Tschechien) sowie dem schwedischen und dem finnischen Radio.

Prof. Dr. Ulrich Eith zieht Bilanz nach zwei Regierungsperioden unter Winfried Kretschmann

Prof. Dr. Ulrich Eith zieht Bilanz nach zwei Regierungsperioden unter Winfried Kretschmann

In der Publikationsreihe „Notes du Cerfa“ des Französischen Instituts für Internationale Beziehungen (Ifri) zieht unser Institutsleiter Prof. Dr. Ulrich Eith anlässlich der anstehenden Landtagswahl eine Bilanz der vergangenen zwei Legislaturperioden in Baden-Württemberg. In dem Beitrag „Baden-Württemberg unter grüner Führung – Bilanz zweier Regierungsperioden unter Winfried Kretschmann“ analysiert er sowohl die politischen und gesellschaftlichen Ausgangsbedingungen im „Ländle“, als auch die konkreten politiischen Maßnahmen unter der Führung Kretschmanns. So bot Baden-Württembergs Wirtschafts- und Sozialstruktur von Beginn an gute Ausgangsbedingungen für bürgerliche Parteien, was von 1953 bis 2011 zunächst die Christlich Demokratische Union (CDU) für sich zu nutzen wusste. 2011 gelangen den Grünen und der SPD erstmals ein Wahlsieg über die CDU. Gleich zu Beginn seiner Regierungszeit hat Kretschmann mit seiner „Politik des Gehörtwerdens“ und dem umfangreichen Ausbau von Bürgerbeteiligung einen gründlichen Stilwechsel im Verhältnis von Bürgerschaft und Politik vorgenommen. Wirtschaftspolitisch hat er das stark exportorientierte, von Fahrzeug- und Maschinenbau geprägte Industrieland auf Erfolgskurs gehalten und auf den ökologischen Strukturwandel eingestimmt. Nur schrittweise vorangekommen ist die Reform des Wahlrechts, die unter Grün-Rot begonnene Neuausrichtung der Integrations- und Asylpolitik sowie der flächendeckende Breitbandausbau. Persönlich hat sich Kretschmann im ganzen Land sehr schnell eine hohe Reputation weit über grüne Wählerkreise hinweg erworben. Sein pragmatischer Kurs, Ökonomie und Ökologie aufs Engste miteinander zu verbinden, hat die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg im Blick und genießt hohe Zustimmung im ganzen Land. Die grün-schwarze Koalition, so Eith, kann somit durchaus als Modell für die Bundespolitik gelten.

Die vollständige Analyse zum Download finden Sie hier.

Neue Beiträge zur Parteiendemokratie in der Fachzeitschrift „Außerschulische Bildung“

Neue Beiträge zur Parteiendemokratie in der Fachzeitschrift „Außerschulische Bildung“

Politik und politische Bildung stehen in enger Wechselwirkung zueinander: Themen, die Politik bewegen, sind auch für die Bildungsarbeit relevant. Dazu gehört nicht erst seit Corona die Frage „Was wird aus den Parteien und der Parteiendemokratie?“. Der Beantwortung dieser Frage widmet sich das neue Heft der Fachzeitschrift „Außerschulische Bildung“. Unsere stellvertretende Institutsleiterin Hon.-Prof.’in Dr. Beate Rosenzweig beschäftigt sich in dieser Ausgabe in ihrem Artikel „Beschimpft, beleidigt, angegriffen“ mit dem Thema zunehmender Gewalt gegen Politiker*innen als Bedrohung für die Demokratie. Unser Institutsleiter Prof. Dr. Ulrich Eith schreibt zum Thema: „Regierungszufriedenheit und Protestdemos. Parteiendemokratie und demokratische Stabilität nicht nur in Zeiten von Corona“.

Weiter Informationen zum Heft und Zugang zu den Artikeln erhalten Sie hier.

„TEAM Up!“ Neue Broschüre zu außerschulischer politischer Jugendbildung in Kooperation mit Schulen

„TEAM Up!“ Neue Broschüre zu außerschulischer politischer Jugendbildung in Kooperation mit Schulen

Die Broschüre „TEAM Up! Außerschulische politische Jugendbildung in Kooperation mit Schule“ des bundesweiten Dachverbandes für politische Jugendbildung GEMINI ist erschienen. Sie gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der Zusammenarbeit zwischen außerschulischer und politischer politischen Jugendbildung. Zentrale Herausforderungen und zukünftige Potentiale werden diskutiert. Konkrete Praxisbeispiele zeigen die Vielfalt möglicher Kooperatione. Die Broschüre, an der wir als Teil der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Ost-West-Institute mitgewirkt haben, richtet sich an politische Bildner*innen, Lehrkräfte, Schulleitungen und politische Entscheider*innen. Die Broschüre finden Sie hier.

Neue Fortbildungen im Juni: „Demokratie und Demokratiebildung“ und „Deutschland vor der Bundestagswahl“

Fortbildung „Sozialstaat und sozialer Wandel“

Die im Frühjahr 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie verschobene Fortbildung zum Thema „Sozialstaat und sozialer Wandel“ findet vom 29.-30. März ersatzweise online statt. Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten aus den Fachbereichen Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre, Geographie und Ethik. Den genauen Zeitplan, das Programm und die Anmeldemodalitäten finden Sie unter: https://www.wiesneck.de/lehrkraefte .

Schülermentor*innenprogramm 2020/2021 auch an der Schule oder online möglich

Schülermentor*innenprogramm 2020/2021 auch an der Schule oder online möglich

Aufgrund der besonderen Situation während der Corona-Pandemie bieten wir in Absprache mit dem Kultusministerium im Schuljahr 2020/2021 auch alternative Umsetzungsformen des seit Jahren erfolgreich laufenden Schülermentor*innenprogramms „Politik (er-)lebt!“ an. Je nach pandemischer Lage können die Schüler*innen neben der bewährten Ausbildung am Studienhaus Wiesneck, auch in der Schule oder online zur Schülermentorin/ zum Schülermentor ausgebildet werden. Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich gerne an uns über unser Kontaktformular.

Weitere Informationen und Berichte zu dem Programm „Politik (er-)lebt!“ finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den einzelnen Optionen für das Schuljahr 2020/2021 finden Sie hier.

 

Der 16. Kinder- und Jugendbericht fordert mehr politische Bildung

Der 16. Kinder- und Jugendbericht fordert mehr politische Bildung

„Kinder und Jugendliche  brauchen mehr politische Bildung“, so lautet eine zentrale Empfehlung der unabhängigen Sachverständigenkommission im 16. Kinder- und Jugendbericht des Bundes. Alle jungen Menschen müssten mehr zeitgemäße und altersgerechte politische Bildung erhalten, denn, so Ministerin Franziska Giffey bei der Vorstellung des Berichtes: „Die politische Bildung der Jugend ist gerade auch in bewegten Zeiten ein Stützpfeiler unserer Demokratie. Jede Generation muss Demokratie neu erlernen. Die politische Bildung ist ein gewichtiger Faktor, um Menschen gegen Hassparolen und Verschwörungsideologien zu immunisieren.“ Der Vorsitzende der Berichtskommission, Prof. Dr. Christian Palentien, unterstrich bei der Vorstellung der Ergebnisse: „Politische Bildung (…) braucht mehr Gewicht und gehört überall hin, wo junge Menschen mit Politik und Demokratie in Berührung kommen. Ob Familie, Kita, Schule und Ausbildung, Jugendbildungsstätten oder Jugendverbände, Medien oder auch die Bundeswehr – viele Akteure tragen Verantwortung für politische Bildung.“ Wir freuen uns über dieses klare Bekenntnis zur politischen Jugendbildung und hoffen, dass sich dies in einer Stärkung und Sicherung der politischen Bildung niederschlägt.

Die Stellungnahme des Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) zu den Ergebnissen finden sie hier.

Den vollständigen Kinder- und Jugendbericht können Sie hier einsehen.

 

Dr. Beate Rosenzweig mit Honorarprofessur ausgezeichnet

Dr. Beate Rosenzweig mit Honorarprofessur ausgezeichnet

Wir freuen uns sehr, dass unsere stellvertretende Institutsleiterin Frau Dr. Beate Rosenzweig zur Honorarprofessorin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ernannt wurde und gratulieren ihr herzlich zu dieser Auszeichnung. Frau Rosenzweig ist bereits seit vielen Jahren am Seminar für Wissenschaftliche Politik als Lehrbeauftragte tätig. Ihre Lehr- und Forschungsbereiche umfassen Demokratie- und Gerechtigkeitstheorien sowie feministische Theorien und Geschlechterforschung. Sie war eine der ersten Forscherinnen, die die innovativen Erkenntnisse aus der Geschlechterforschung in die Forschungen der Politischen Theorie und Ideengeschichte integrierte und den wissenschaftlichen Mehrwert dieser Perspektive herauszuarbeiten in der Lage war. Aktuelle Publikationen von Frau Hon.-Prof.’in Dr. Beate Rosenzweig finden Sie hier. Die offizielle Pressemeldung der Univesität Freiburg können Sie hier nachlesen.